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Stein Hanse im Feuerwehrmuseum 2020

Vom 19. Februar bis 15. März 2020

Die Stein Hanse ist zurück im Feuerwehrmuseum Schleswig Holstein in Norderstedt. Für ganze vier Wochen zeigte das Museum in einer Sonderstaustellung LEGO-Modelle und Dioramen. Mit 500 Quardertmeter Fläche war dies eine der größen Sonderausstellungs neben der Feuerwehrsammlung.
Der Eingangsbereich war hervorragend für die Platzierung des 2,80 Meter hohen Hamburger Michel Kirchturms geeignet.
Gleich daneben zeigte der sechs Quadratmer große Flughafen einen Ausschnitt aus dem Hamburger Terminal. Auf dem Vorfeld war eine Boing 747 geparkt, wo gerade illustre Gäste in eine bereitstehende Limosine stiegen.
Vom Foyer konnte man schon die rot-weiss karierte Rakete im Sonderausstellungsraum sehen. Gleich wenn man den Raum betrat zeigte das Diorama aus der Comic-Reihe "Tim und Struppi" eine bekannte Szene aus dem Band "Schritte auf dem Mond". Die 140 cm große Rakete in der klassischen Form domminierte den Raum. Aber neben den Figuren, die man aus dem Comic kannte, liessen sich noch Weitere Akteure auf der Mondoberfläche finden.
Die Retro City zeigte eine große Lego Stadt mit vielen Modellen aus der 80er Jahren und für viele Besucher war das Diorama ein Ausflug in die Erinnerungen aus ihrer Kindheit.
Zum 100 jährigen Bauhaus-Jubiläum wurde eine architektonisch interessante Villa gezeigt und passend zum 50 jährigen Jubiläum der Apollo Mondlandung wurde das Geheimnis um eine außerirdische Mondbasis gelüftet, wo das seltsame Treiben der Erdbewohner mit großen Teleskopen studiert wurde.
Es gab ein schönes Mittelalter-Modell mit Marktplatz, ein rundes Schachspiel und das Haus vom Burgenliebhaber, das jedoch auf nachdrücklichem Wunsch von seiner Frau eine sehr moderne Burg-Variante wurde. Dazu eine eigene Vitrinie mit detailreichen Mini-Modellen.
Das Fantasy Diorama erzählte ein Abenteurer von Kapitän Drakon und seinen Eier-Beutezug am Drachenfels. Der Drachenvater Grummelbrumm war überhaupt nicht begeistert.
Außerdem ein Stück der Hamburger U-Bahn Linie U1, einen Weihnachtsmarkt mit Karussels, Eisbahn und großen Lebkuchenhäusern.
Über die Fläche für Sonderausstellungen hinaus konnten wir uns in die Fahrzeughalle der Feuerwehren ausbreiten.
Das größte Einzelmodell war diesmal das Capitol der Vereinigten Staaten von Amerika. Obwohl es eigentlich ein Mikro-Scale Modell ist - also weit unter dem Masstab für die Mini-Fig Figuren - mißt es über 2m Länge. Das entspricht dem Original mit 250m Länge.
Natürlich gab es auch wieder einen umfangreichen Technik Teil mit Teleskopkränen, Lastwagen und Sonderfahrzeugen.
Die sagenumwobene Zwergenstadt auf sechs Quadratmetern war Heimat von mehr als 500 LEGO©-Figuren und regiert von Haldor, dem mächtigen König der Zwerge. Neben den Zwergen wohnten hier Menschen, Zauberer, Feen und Elfen, aber auch auf Hexen, Monster und allerlei andere fabelhafte Wesen.
Bereits seit nun 25 Jahres treiben die Piraten im Legosortiment ihr Unwesen. Hier waren nun alle Sets zusammengetragen. Dazu auch einige umfangreichere eigene Piratenschiffe.
Andersartige Brettspiele mit LEGO-Steinen zu entwerfen ist eine ganz eigene Domäne des des kreativen Bauens. Hier konnten Besucher reich und verspielt ausgeführte Spielbretter sehen und ja, sogar mitspielen.
Auch wenn England (Der Begriff "Großbritannien" ist da vielleicht bald schon etwas unpassend) die EU verläßt, die "Houses of Parliament" bleibt hier.
Passend zu dem Feuerwehrmuseum, gab es etliche Modelle zu diesem Thema. So zum Beispiel ein Löschboot, Feuerwehrstationen oder auch eine LEGO Technik Szenerie, die eine Bergung eines umgestürzten Lastwagens zeigt. Das ehemalige Feuerschiff Elbe 3 dient jetzt als Restaurant.
Ein Publikumsmagnet war auch das große Gemeinschaftsprojekt einer ganz besonderen Kleingartenkolonie. Jeder Aussteller konnte ein Modell eines Schrebergarten seiner eigenen Fantasie ausstellen. Dabei war ausdrücklich alles erlaubt Die einzelnen Parzellen waren in einer Landschftanlage mit Spielplatz und Vereinshaus eingebettet. Hier hielten sich gerade die kleinen Besucher gerne länger auf.
Das 2x3 Meter große Mosaik der Hamburger Elbphilharmonie war ein früheres Gemeinschaftsprojekt, bei dem Besucher jeweils kleine Abschnitte nach Vorlage bauen konnten, die dann zu dem Gesamtbild zusammengefügt wurden. Daraus entstand dann das große Mosaik aus über 98 Tausend Teilen.
Am Ausstellertag waren dann alle Aussteller vor Ort, um für die Besucher Ansprechpartner zu sein. So kamen die Besucher mit den Ausstellern ins Gespräch und erfuhren Dinge über den Entwurf, den Bau und versteckte Details, die sich dem einfachen Betrachter nicht erschlossen.
An einigen Tagen konnten die kleineren Besucher sich am Programmieren von Robotern versuchen. Für eine weitere Unterhaltung sorgte die Brickfilm Mediathek. Die Besucher können per Knopfdruck jeweils einen von acht Animations-Kurzfilme von verschiedenen Regisseuren sehen. Aber auch einen kurzen Einführungsfilm über die Produktionstechnik eines Stop-Motion Films mit LEGO-Figuren.
Und so konnten sich die Besucher bei der Stein Hanse wiederholt über eine breite und abwechslungsreiche Präsentation freuen.