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Die Mocs der Stein Hanse

BioLab
Bernd Timm
1) Einleitende Beschreibung
Dies sind die Abenteuer von "BioLab", einem Spezial-Beiboot vom Raumschiff "Humboldt", das in den Tiefen des Alls nach exotischen Lebensformen forscht.
In der Umlaufbahn von Antares schwebt ein viele Hundert Kubikkilometer großes Lebewesen und setzt die Grenzen von dem, was man über Leben zu wissen glaubte völlig neu.
Es ist die Aufgabe der "BioLab" diesen Organismus von innen zu erforschen.

2) Was bisher geschah
Kapitän Helmholtz dringt mit der "BioLab" in das Innere des Superlebewesens ein. Umgeben von sonderbaren Körperflüssigkeiten und bizarren Organen unbekannter Funktion beginnen sie ihre Arbeit, als ihr Mutterschiff "Humboldt" plötzlich vom Wesen verschlungen wird.
Können sie rechtzeitig herausfinden, warum die "Humboldt" sich nicht selbst befreien kann, bevor sie verdaut wird? Oder wird die "BioLab" vorher vom Organismus als Eindringling erkannt und von Antikörpern aufgelöst?

3) Episode 12
"Der Memorymanager"
Die "BioLab" findet einen Neuralknoten der wahrscheinlich die Erinnerungen des Wesens verwaltet. Als die Taucher Messungen vornehmen, werden sie von seltsamen Fresszellen attackiert und verschleppt.
Mit einem ihrer Mini-U-Boote bricht ein Team auf, um die Taucher zu befreien.

4) Die Hauptpersonen
Heribert Helmholtz
Der Kapitän wäre am liebsten selbst Forscher und analysiert jede Lage ausführlich. Er versucht aus den Vorschlägen seiner Besatzung, die am wenigsten aberwitzigen herauszufiltern, die hoffentlich das aktuelle bedrohliche Phänomen lösen.

Giulia Grintosa
Die 1. Offizierin des Schiffes packt die Dinge mit einer Entschlossenheit an, dass die Probleme in Deckung gehen. Allerdings beschwört sie dadurch wieder neue Abenteuer und Probleme herauf.
Egal, - es geht voran!

Dr Maddox MacManiac
Als Wegbereiter in der extraterrestischen Biologie sind seine Thesen für gewöhnlich genial, hysterisch und radikal. Seine Lösungsvorschläge waren in der Vergangenheit zwar hilfreich, aber irgendwie auch wahnsinnig. Einige halten ihn intellektuell für begnadet, Andere für gefährlich.

Nicolas Nifty
Der 1. Ingenieur des Schiffes findet immer eine technische Lösung - irgendwie. Und das ist auch sehr notwendig: Der Dunkle-Materie-Spaltungsreaktor ist ein Experimentalmuster und das Schiff ein erstmalig verwendetes Einzelstück. Auch ihre momentane Umgebung ist am Rande der erklärbaren Physik.

Henry Handsome
Irgendjemand muss ja die irrsinnigen Ideen und kühnen Vorschläge mit waghalsigen Aktionen in die Realität überführen. In die wirkliche Welt mit all ihren Unzulänglichkeiten und Überraschungen, die in der bloßen Theorie nie vorkommen.

Mabelle Mellow
Bei all den Super-Experten und Tat-Menschen ist es die unscheinbare Labor-Assistentin, die letztendlich den ganzen Laden emotional zusammenhält. An sie wendet man sich an Bord, wenn die Abenteuer wieder jedes rationale Maß überschritten haben und der Irrsinn an die Tür klopft.

Modellbeschreibung
Die "BioLab" ist das größte Beiboot der "Humboldt" und nur bedingt Weltraumtauglich. Sie wurde speziell für die spektakuläre Erforschung des gigantischen Weltraumlebewesens gebaut.
Diese Lebensform ist fremdartiger als alles, auf das erfahrenen Raumfahrer bisher gestoßen sind.
Die Körperflüssigkeiten des Mega-Lebewesens sind voll mit Bestandteilen, die den Gebrauch von normalen Schrauben unmöglich machen.
Die "BioLab" verwendet zwei hydraulisch betriebene Flossen, die Fischen nachempfunden sind. Ihre gegenläufigen schlängelnden Bewegungen haben sich als sehr effektiv erwiesen.

Heck-Sektion
- Bio-Speziallabor mit Isolierkammer und Schleuse nach außen.
- Maschinenraum mit Reaktoren. Sie spalten Dunkle-Materie in dunkle Energie, Materie, Strahlung und elektrische Energie.

Mittel-Sektion
- Verschiedene Labore zur Untersuchung exotischer Organismen
- Quartiere der Besatzung, Speise und Gemeinschaftsraum mit Küche
- Lebenserhaltungssysteme, Energiespeicher und Vorräte

Bug-Sektion
- Pilotenstand zur Steuerung des Schiffes, Brücke und wissenschaftliche Analyse.
- Instrumentenkopf mit verschiedenen Sensoren, Probensonde und externen Greifern
- Hangar für zwei Mini U-Boote